ART DRIVE-IN | Kunst. Kultur. Skulptur.

Skulpturenpark.

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SKULPTUREN

Der ART DRIVE-IN Skulpturenpark befindet sich im Aufbau. Er ist aber bereits jetzt begeh- und befahrbar. Die Besichtigung ist kostenlos. Die Kunstwerke sind anhand eines kleinen Stellers beschrieben. 

Im Moment sind bereits Werke von folgenden Künstlern ausgestellt:

ralf fitze

Ralf Fitze ist gelernter Mühlenbauer und war lange Jahre als Monteur für Müllereianlagen tätig. Sein Drang nach kreativer Freiheit wuchs stetig. Schliesslich erfüllte er sich diesen Wunsch mit einer eigenen Werkstatt in Oberuzwil und formt seitdem Skulpturen und Figuren aus Metall – bevorzugt aus gebrauchten Aluminiumbackblechen.

«Meine Kunst soll ehrlich sein; offen klar und wahr». Die Eisenplastiken des freischaffenden Künstlers Silvan Köppel aus Widnau, haben eines gemeinsam: Sie sind aus Schrott. Und authentisch. Unmissverständlich in der Aussage und klar in ihrem bewegenden Ausdruck. Eisen und Stahl, totes Material, wird unter seinen beherrschenden Händen lebendig. An der äussersten Grenze des Machbaren zwingt er den starren Werkstoff in die Beweglichkeit, zur Verwandlung; in eine neue Form und Ausdrucksweise. Mit Hilfe von Feuer, Amboß und Hammer erschafft er neue lebendige Figuren, Skulpturen und höchst bewegliche Geschöpfe.

Das Leben ist ein wahres Kino. Für einen Getriebenen wie Simon Kness. Dann, wenn die Muse ihn gänzlich in ihre Arme schliesst und dem Künstlerherz Momentaufnahmen zur Filmspur gereichen. Einfrieren würde er dann gerne die Zeit; an jenem Ruhepunkt verweilen, an dem sich Wahrheit und Wahn doch unverzerrt erschliessen liessen. Könnte man nur an ihm festhalten. Ungehalten macht dies Simon Kness. Und zum heutigen Faust. Unglücklich darob, dass sich ihm die göttliche Gnade, schiere Inspiration bannen zu können, zwar zuteil wird, ihm allzu schnell aber wieder entschwindet. «Es gibt kein Wort, welches diesen unerträglichen Zustand nur annähernd ausdrücken könnte», sagt Simon Kness. Dafür gibt es Bilder – viele Bilder. So zeugen in Simon Kness’ Atelier ungezählte malerische Eruptionen von Momenten fulminanter Schaffenskraft. 

Bekannt sind seine Kühe aus Holz und Polyester. Seine Ausbildung als Skulpteur absolvierte er an der Kunstakademie Brera Mailand von 1975-1980. Seine Faszination ist auch der Umgang mit den Körperformen der Frau. Jahre bezauberte er die Wintergäste in Arosa (Carmenna-Hütte) mit seinen imposanten Schneeskulturen.

Inspiriert durch den Besuch von Museen und Kunstausstellungen und motiviert durch diverse Kurse, wagte sich Konrad Thurnheer ab der Lebensmitte, sich selber mit experimenteller Kunst auseinanderzusetzen. In seinem Beruf als Architekt schuf er sich immer mehr Freiräume, um der Kunsttätigkeit nachzuleben. Seine Werke entstehen aus einem ersten Gedanken, Skizzen und experimentellen Versuchen. Das Material muss mit der Form stimmig sein. Durch die Verwendung gegensätzlicher Werkstoffe versucht er eine Spannung aufzubauen und diese an den Betrachter weiterzugeben.

Gregor Weder

Ausgebildet als Steinmetz und Steinbildhauer erfasst Gregor Weder das Immaterielle – Gedanken, Wahrnehmungen und Theorien – in materielle begreifbare dreidimensionale Strukturen und Objekte. Gregor Weder stammt ursprünglich von der Rheininsel Diepoldsau und ist heute in seinem Atelier an der Erlenstrasse in Altstätten tätig.

Freischaffender Maler mit eigenem Atelier. Dozent an verschiedenen höheren Schulen. Seit 2001 unterrichtet er an der Scuola di Scultura di Peccia. 1953 geboren in Wil (SG). Zeichnungslehrerausbildung in Zürich. Studienreisen nach Afrika und Madagaskar. Seit 1985 freischaffender Maler. Lehraufträge an der Schule für Gestaltung (SfG) und an der höheren Fachschule für Gestaltung (HfG) St.Gallen. Eigene Atelierkurse, Illustration, Ausstellungsprojekte.